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Mir wird oft gesagt: "Hüte stehen mir nicht." Und da bin ich anderer Meinung.
Im Laufe der Jahre habe ich denselben Satz oft gehört:
„Hüte stehen mir nicht.“
Und jedes Mal muss ich lächeln.
Denn ich habe noch keine Frau getroffen, der wirklich keine Kopfbedeckung stehen würde.
Aber ich habe sehr viele Frauen getroffen, die einfach ihren noch nicht gefunden haben.
Viele denken, dass alles nur von der Gesichtsform abhängt.
Ja, das ist wichtig.
Aber das ist bei weitem nicht alles.
Manchmal reicht es schon, den Sitz des Hutes ein wenig zu verändern. Ihn leicht asymmetrisch zu tragen. Eine andere Farbe zu wählen. Oder breite Krempen durch weichere zu ersetzen.
Und plötzlich geschieht ein wahres Wunder.
Es verändert sich nicht nur der Look.
Der Blick verändert sich.
Die Haltung verändert sich.
Die Stimmung verändert sich.
Ich schaue immer viel weiter als nur auf die Gesichtsform.
Für mich sind Körpergröße, Proportionen, Kleidungsstil, Charakter, Bewegungsgewohnheiten wichtig, sogar die Art, wie ein Mensch lächelt.
Schließlich ist eine Kopfbedeckung keine mathematische Formel.
Sie ist eine Fortsetzung des Menschen.
Deshalb beeile ich mich nie zu sagen:
„Das steht Ihnen nicht.“
Ich suche nach der Variante, in der der Mensch sich selbst wiedererkennt.
Und wenn eine Frau plötzlich in den Spiegel schaut und sagt:
„Aber eigentlich bin ich das wirklich …“
— dann haben wir genau ihren Hut gefunden.

